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Projektgebiet Gera

Projektpartner:
Thüringenforst
Allianz Umweltstiftung
Michael-Otto-Stiftung

gefördert durch:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bundesamt für Naturschutz


Projektgebiet Werra

Projektpartner:
Thüringenforst

gefördert durch:

EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
ELER - Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen

Freistaat Thüringen

Teilvorhaben Kohlenbach gefördert durch:
Heinz Sielmann Stiftung
Totes Holz schafft Leben
Ein Bach ist natürlicherweise sehr reich an Totholz. Als Totholz bezeichnet man abgestorbene, herunter­gefallene Äste, Reisig oder ganze Baumstämme. An vielen Bächen wird im Projekt gezielt solches Totholz in den Bach eingebracht.

Nahrung und Lebensraum
Totes Holz bildet die Nahrungsgrundlage für viele Organismen, die im Bach leben. Außerdem ist es selbst Lebensraum für zahlreiche Arten und sorgt für einen sehr abwechslungsreichen Bach. Stammstücke oder Wurzelteller lassen tiefe und flache, breite und schmale, langsame und sehr schnell durchflossene Bereiche im Bach entstehen. Diese große Vielfalt ist sehr wichtig, um den unterschiedlichsten Ansprüchen verschiedenster Lebewesen des Baches gerecht zu werden.

Hochwasserbremse
Viel Totholz sorgt dafür, dass das Wasser im Bach ins­gesamt langsamer abfließt. Das ist eine Möglichkeit Hochwasser schon bei der Entstehung zu reduzieren bzw. bei groß­flä­chiger Anwendung sogar zu verhindern. Ansammlungen aus größeren Stücken und feinen Ästen halten außerdem das Geschiebe zurück. Das heißt, Blätter, kleine Äste und der bei Hochwasser in Bewegung geratende Bachgrund aus Sand, Kies und Geröll werden abgefangen und weitgehend festgehalten.

Pferdestärken erforderlich
Meist werden Stammabschnitte in den Bach eingebracht, deren Holz sich wegen des Pilzbefalls mit Rotfäule anders kaum sinnvoll verwenden lässt. Durch den Einsatz von Pferden geschieht dies besonders naturschonend. Gelegentlich kommt auch schweres Gerät zum Einsatz, wenn es sich wegen der forstwirtschaftlichen Holzernte ohnehin vor Ort befindet.
Die eingebrachten Totholzstücke werden verankert oder haben ein so großes Eigengewicht, dass sie nicht abgeschwemmt werden können und somit keine Schäden im Gewässer oder in Bereichen stromabwärts entstehen.
vorher ohne Totholznachher mit Totholz

Totholz im Bach schafft Vielfalt an Lebensraum.


Große Steine halten das Totholz fest, …… an dem sich weiteres Treibgut sammelt und Stillwasserbereiche entstehen

Holz von schlechter Qualität wird im Zuge der der Ernte …… mit dem Rückepferd als Totholz in den Bach eingebracht.
Kontakt
Naturnahe Waldbäche
Telefon: 0361 / 555 03-33

Naturstiftung David
Trommsdorffstraße 5
99084 Erfurt

Fax: 0361 / 555 03-39
 Naturstiftung David | Trommsdorffstraße 5 | 99084 Erfurt | Telefon 0361 555 0330 | Fax: 0361 555 0339 aktualisiert am 16.06.2016
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