Wir schützen Naturräume ... Durchströmungsmoore in Brandenburg
© Stefan Schwill
Wir schützen Naturräume ... Steppenrasen im Thüringer Becken
© Stephan Pfützenreuter
Wir schützen Naturräume ... Orchideenwiesen in Sachsen-Anhalt
© Frank Meysel
Wir schützen Naturräume ... urwüchsige Wälder in der Hohen Schrecke
© Thomas Stephan
Wir schützen Naturräume ... naturnahe Bäche im Thüringer Wald
© Naturstiftung David
StartseiteThemenSchutz von Naturräumen

Schutz von Naturräumen

Wir finanzieren und koordinieren Projekte um naturnahe Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten langfristig zu schützen und zu erhalten. Der Schwerpunkt unseres Engagements liegt dabei in Ostdeutschland. Denn hier gibt es noch besonders viele intakte Naturräume.

Eigenprojekte

Waldbäche im Thüringer Wald

Bis zum Jahr 2019 verbessern wir die ökologische Qualität von rund 180 Kilometer Bachläufen im Thüringer Wald. Die Durchgängigkeit der Bäche wird hergestellt,  Starktotholz in das Bachbett eingebracht und Laubbäume gepflanzt.

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Wälder der Hohen Schrecke

Seit dem Jahr 2008 engagieren wir uns für den Schutz des rund 8.000 Hektar großen Waldgebietes Hohe Schrecke in Nordthüringen. Unter anderem entsteht hier ein Urwald von morgen mit einer 2.500 Hektar großen Wildnisfläche.

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Streuobstwiesen Hohe Schrecke

Rund um die Hohe Schrecke liegt ein breiter Gürtel an Streuobstwiesen und Steppenrasen. Diese artenreichen Lebensräume wollen wir erhalten. Mit regionalen Nutzungskonzepte zur langfristigen Pflege – insbesondere zur Beweidung.

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Das Bild zeigt Naturerbeflächen auf dem Darß.

Nationales Naturerbe

Einem von uns  koordinierten breiten Bündnis von Naturschutzorganisationen ist es zu verdanken, dass rund 190.000 Hektar naturschutzbedeutsamer Bundesflächen als Nationales Naturerbe dauerhaft dem Naturschutz gewidmet wurden.

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Naturerbefläche Rödel

Gemeinsam mit der Stiftung Grüne Tatze sichern wir die 182 Hektar große Naturschutzfläche Rödel bei Naumburg (Saale). Das Gebiet umfasst urwüchsige alte Wälder, Relikte von Mittelwäldern und ein orchideenreiches Hochplateau.

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Projektförderung

Neue Kleingewässer

Im Jahr 2009 haben wir die Neuanlage von zwölf Tümpeln für Libellen und Amphibien bei Crawinkel (Thüringen) finanziert. Damit wurde die von uns mit initiierte naturschutzfachlich bedeutsame rund 2.000 Hektar große halboffene Weidelandschaft weiter aufgewertet.

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Orchideenreiche Kalkmagerrasen

Der Naturparkverein Saale-Unstrut-Triasland unterstützt Schäfer beim Erhalt der orchideenreichen Kalkmagerrasen. Als die notwendigen öffentlichen Fördermittel in den Jahren 2016 und 2017 nicht zur Verfügung standen, gewährten wir eine Zwischenfinanzierung.

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Durchgängigkeit der Holtemme

Mit unserer Hilfe wurden im Jahr 2003 zwei von zwölf Wehranlagen in Wernigerode so umgebaut, dass sie kein Hindernis für die Wanderung von Fischen mehr darstellen. Inzwischen sind auch alle anderen Hindernisse beseitig – der Fluss Holtemme ist wieder durchgängig. 

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Alleen-Schutz

Die BUND Landesverbände in Ostdeutschland engagieren sich für den Erhalt von Alleen. Wir unterstützen sie dabei. So förderten wir im Jahr 2008 Fachseminare für Alleen-Paten in Brandenburg und im Jahr 2018 in Sachsen ein länderübergreifendes Projekt nach Polen.

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Landschaftspflegetechnik

Um seltene Pflanzenarten zu erhalten, mähen und entbuschen Umweltgruppen regelmäßig Wiesen und Magerrasen. Zur langfristigen Absicherung des meist ehrenamtlichen Engagements, fördern wir die Anschaffung der dazu notwendigen Technik – beispielsweise im Südharz.

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Förderantrag stellen

In den letzten 20 Jahren haben wir über 500 Projekte gefördert – darunter viele Vorhaben zum Schutz von Naturräumen. Unsere Datenbank listet alle unterstützen Projekte auf. Gerne können Sie einen eigenen Projektantrag stellen.

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Helfen Sie uns, damit wir auch in Zukunft die vielfältigen Naturräume in Ostdeutschland schützen können.

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Mehr zum Thema

Bestimmte Naturräume können sich am besten ohne das Zutun des Menschen entwickeln – wilde Wälder, Moore, Bäche und Flüsse beispielsweise. Hier versucht die Stiftung eine möglichst langfristige Absicherung der Maßnahmen mit Hilfe von Flächenerwerb, Pacht oder klare Vereinbarungen mit den Eigentümern zu erreichen. Nur wenn diese sichergestellt sind, werden entsprechend Projekte finanziert. Bei Naturräumen, die langfristig einer Betreuung und Pflege durch den Menschen bedürfen – wie Streuobstwiesen und Magerrasen – streben wir die Etablierung regionaler Nutzungskreisläufe an. Beispielhafte Wege sind die regionale Vermarktung von Streuobstprodukten und Lammfleisch.

Wir finanzieren insbesondere den Schutz von Naturräumen in Ostdeutschland. Das liegt zum einen in der satzungsgemäßen Ausrichtung der Stiftung begründet, zum anderen sind gerade in den neuen Bundesländern noch sehr viele intakte und naturnahe Lebensräume zu finden, die es langfristig zu sichern gilt.

Für den Erhalt bestimmter Lebensräume und der daran angepassten Arten ist eine dauerhafte (naturnahe) Nutzung bzw. Pflege erforderlich. Wenn Kalkmagerrasen oder Streuobstwiesen nicht beweidet oder gemäht werden, wachsen sie langsam zu. Wir finanzieren keine regelmäßige Landschaftspflege. Wir unterstützen aber örtliche Initiativen zur Landschaftspflege mit einmaligen Zuschüssen für die Anschaffung von Weidetieren oder Landschaftspflege-Technik.