Wir helfen bedrohten Arten ... Feuersalamander im Thüringer Wald
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Wir helfen bedrohten Arten ... Steinkauz im Grabfeld
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Wir helfen bedrohten Arten ... Wildkatze in ganz Deutschland
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Wir helfen bedrohten Arten ... (Urwald)Käfer in der Hohen Schrecke
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Artenschutz

Wir finanzieren konkrete Artenschutzprojekte. Dabei geht es sowohl um den Schutz bestehender Lebensgemeinschaften als auch um die Wiederausbreitung gefährdeter Pflanzen und Tiere. Wir engagieren uns vor allem für Arten, für die Deutschland eine weltweite Verantwortung trägt.

Eigenprojekte

Feuersalamander

Im Thüringer Wald gibt es immer weniger Feuersalamander. Mit einem Projekt versuchen wir den Rückgang der Art aufzuhalten. Mit ersten Erfolgen: Die Zahl der Feuersalamander-Larven ist seit Projektstart deutlich gestiegen.

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"Urwaldkäfer"

Aesalus Scarabaeoides gehört zu den deutschlandweit sehr seltenen Urwald-Reliktarten. Die Holzkäfer sind nur dort zu finden, wo lange Wald gestanden hat. Wie in der Hohen Schrecke. Für deren Schutz setzen wir uns ein.

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Mopsfledermaus

Die Mopsfledermaus fühlt sich in Wäldern heimisch. Nach Bestandseinbrüchen in den 1950er Jahren breitet sie sich langsam wieder aus. Das unterstützen wir zusammen mit Fledermaus-Fachleuten in einem mehrjährigen Projekt (in Vorbereitung).

Projektförderung

Wildkatze

Mit unserer Hilfe konnte der BUND Ende der 1990er Jahre ein großangelegtes Projekt zum Schutz der Wildkatze starten und einen Wildkatzen-Wegeplan zur Lebensraumvernetzung erstellen. Dieser wird seitdem umgesetzt. Im Jahr 2008 förderten wir außerdem einen Wildkatzenlauf.

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Förderantrag stellen

In den letzten 20 Jahren haben wir über 500 Projekte gefördert – darunter viele Vorhaben zum Schutz bedrohter Arten. Unsere Datenbank listet alle unterstützen Projekte auf. Gerne können Sie einen eigenen Projektantrag stellen.

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Haselmaus

Die gefährdete Haselmaus ist scheu und lebt versteckt. Aufgrund eindeutiger Fraßspuren an Haselnüssen, lässt sich ihr Vorkommen jedoch recht einfach nachweisen. Wir haben deshalb Projekte gefördert, bei denen Ehrenamtliche auf die „Nussjagd“ gegangen sind.

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Hirschkäfer

Der Hirschkäfer lebt vor allem an alten Eichen, seine Larven ernähren sich gerne von morschem Holz. Da es beides wegen der intensiven Forstwirtschaft immer weniger gibt, haben wir die Errichtung von Ersatzlebensräumen gefördert – sogenannten Hirschkäfer-Wiegen.

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Steinkauz

Der in Deutschland gefährdete Steinkauz breitet sich langsam wieder von Bayern nach Norden aus. Wir unterstützen Initiativen von Umweltgruppen in Thüringen und Sachsen-Anhalt beizum Schutz und zur Wiederansiedlung der vor allem in Streuobstwiesen lebenden Eulenart.

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Sumpfschildkröte

Die Sumpfschildkröte ist die einzige von Natur aus vorkommende Schildkrötenart in Mitteleuropa. Vor allem in Brandenburg ist sie noch recht weit verbreitet. Im Jahr 2001 haben wir den NABU bei einem Schutzprojekt und der Errichtung einer Schauanlage unterstützt.

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Fluss-Seeschwalbe

Fluss-Seeschwalben brüten natürlicherweise auf Kiesinseln in naturnahen Fließgewässern. Durch Fluss-Begradigung und Kanalisierung gibt es diese Lebensräume nur noch selten. Um der Art zu helfen, finanzierten wir den Bau eines Brutfloßes als Ersatz-Lebensraum.

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Kiebitz

Der Kiebitz geht deutschlandweit im Bestand stark zurück und ist europaweit gefährdet. Vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft macht ihm zu schaffen. Um der Art zu helfen, haben wir ein erfolgreiches Schutzprojekt im Biosphärenreservat Elbe gefördert.

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Wanstschrecke

Die Wanstschrecke ist eine Charakterart für ungedüngte Wiesen. In Thüringen kommt sie fast nur noch an der früheren innerdeutschen Grenze vor. Um diesen Lebensraum zu erhalten, haben wir die BUND-Kampagne „Willi Wanstschrecke will ins Grüne Band“ unterstützt.

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Unterstützen Sie uns, damit wir weiterhin Projekte zum Schutz bedrohter Tier und Pflanzen finanzieren können.

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Mehr zum Thema

Wie werden wir von der Regina-Bauer-Stiftung unterstützt?

Im Zeitraum 2018 bis 2022 werden wir von der Regina-Bauer-Stiftung  bei der Finanzierung von Projekten zum Schutz von Tierarten unterstützt. Hierfür stelle die Stiftung aus München jedes Jahr mindestens 15.000 Euro zu Verfügung. Diese Mittel werden von uns im Rahmen der allgemeinen Projektförderung zweckgebunden für Vorhaben zum Tierartenschutz ausgereicht.

Bei den Eigenprojekten der Stiftung ist eine wissenschaftliche Erfolgskontrolle in der Regel ein fester Bestandteil des Projektes. Im Waldbach-Projekt werden beispielsweise regelmäßig die Zahl der Feuersalamander-Larven und der sonstigen Gewässer-Organismen gezählt. Aufgrund natürlicher (oft wetterbedingter) Schwankungen kann jedoch erst langfristig festgestellt werden, ob die Artenschutzmaßnahme Erfolg hatte.

Nicht jede in Deutschland seltene Art ist bedroht. Bestimmte Arten haben hierzulande ihre natürliche Verbreitungsgrenze und sind deshalb weniger häufig. Besonderer Verantwortung hat Deutschland für diejenigen Arten, die hier ihren Verbreitungsschwerpunkt haben. Werden diese Arten immer seltener – dann besteht akuter Handlungsbedarf.

Wiederansiedlungsprojekte können bei guter Planung ein wichtiger Baustein eines erfolgreichen Artenschutzes sein. Für uns haben solche Maßnahmen allerdings keine Priorität. Wir setzen vielmehr darauf, die natürlichen Bedingungen für einzelne Arten so weit zu verbessern, dass sie von sich aus, den Lebensraum wieder besiedeln. Um die Lebensräume zu optimieren, können in bestimmten Fällen aber auch (ergänzend) künstliche Nisthilfen oder Quartiere erforderlich sein.