Startseite | Sitemap | Kontakt
> Startseite / Eigenprojekte / Naturnahe Waldbäche / Ziele / Wald umbauen


Projektgebiet Gera

Projektpartner:
Thüringenforst
Allianz Umweltstiftung
Michael-Otto-Stiftung

gefördert durch:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bundesamt für Naturschutz


Projektgebiet Werra

Projektpartner:
Thüringenforst

gefördert durch:

EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
ELER - Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen

Freistaat Thüringen

Teilvorhaben Kohlenbach gefördert durch:
Heinz Sielmann Stiftung
Die Mischung macht‘s
Erle, Esche, Ahorn, Buche und Tanne bilden die naturnahen Waldbestände der Bachtäler im Thüringer Wald. An ausgewählten Bächen werden Fichten gefällt, damit sich diese natürliche Baum­artenmischung wieder einstellt.

Monotonie schadet

Abhängig von der Höhenlage können die Anteile an Laubbäumen im Thüringer Wald schwanken oder einzelne der genannten Arten ganz fehlen. In den Kammlagen gehört die Fichte mit zur natürlichen Vegetation, allerdings nicht in Reinbeständen. Eng stehende Fichten verdunkeln den Waldboden. Ihr dichtes Kronendach lässt auch nur wenig Regen oder Schnee hindurch, so dass am Boden oft nur wenige Gräser, Kräuter oder Sträucher wachsen. Großflächige Fichtenbestände führen zudem durch den Einfluss auf den Boden zu einer Versauerung des Bachwassers.

Treibstoff Laub

Pflanzenteile und Blätter der Laubbäume, die in das Gewässer fallen, sind die Nahrungsgrundlage der Lebensgemeinschaft im Quellbach und im Bachoberlauf. Von Fichtennadeln können sich nur sehr wenige Tiere ernähren. Die meisten kleinen Bachkrebsarten, Köcher-, Stein- und Eintagsfliegenlarven leben vom Falllaub der Erlen, Buchen, Eschen oder bachnahen Sträucher. Fehlen diese Kleintiere, finden auch die Räuber der Bäche – Feuersalamander, Libellen oder
Fische – keine Nahrung.

Fällen und Pflanzen

Baumfällungen sorgen dafür, dass der Anteil der Fichten an der Vegetation deutlich abnimmt. Die Beseitigung der Nadel­bäume kann anfangs als große Störung erscheinen. Licht und Niederschlag, die verstärkt auf den Waldboden gelangen, sorgen jedoch schnell dafür, dass sich eine neue, üppige und natürliche Bodenvegetation entwickelt. Junge Pflanzen der typischen Laubbaumarten des Thüringer Waldes werden dabei besonders gefördert. Dort wo solche Laubbäume fehlen und sich auch nicht von alleine ansiedeln können, werden Gruppen der gewünschten Laubbaum-Arten gepflanzt.
Aus Fichtenreinbeständen mit monotonen Wasserläufen …… sollen lichte Laubmischwälder mit vielgestaltigen Bächen werden.
Kontakt
Naturnahe Waldbäche
Telefon: 0361 / 555 03-33

Naturstiftung David
Trommsdorffstraße 5
99084 Erfurt

Fax: 0361 / 555 03-39
 Naturstiftung David | Trommsdorffstraße 5 | 99084 Erfurt | Telefon 0361 555 0330 | Fax: 0361 555 0339 aktualisiert am 16.06.2016
| Startseite | Projektförderung | Eigenprojekte | Spenden & Stiften | Über uns | Kontakt | Impressum