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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Freistaat Thüringen ELER - Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen

Fragen zum Naturschutz

Wächst nicht durch das Entfernen von Sträuchern und Bäumen das Gebiet umso schneller zu?

An die einmalige Entnahme der Sträucher und Bäume muss eine Folgenutzung anschließen. Beispielsweise kann die entbuschte Fläche durch eine Beweidung offengehalten werden. Auch eine erneute Energieholznutzung kommt in Frage, nachdem die Sträucher und Bäume wieder nachgewachsen sind. So wird der offene Lebensraum periodisch wieder hergestellt.

Stört die Energieholznutzung nistende Vögel, vernichtet sie Nistmöglichkeiten?

Maßnahmen zur Offenhaltung der Lebensräume werden nur außerhalb der Brutzeit durchgeführt. Kurzfristig werden Nistmöglichkeiten vernichtet, aber die angestrebten Nutzungskonzepte haben zum Ziel, Kulturbiotope mit ihrer typischen Tier- und Pflanzengemeinschaft langfristig zu erhalten.

Sollte sich in Schutzgebieten die Natur nicht ohne Eingriff des Menschen entwickeln?

Beide Ansätze, die ungestörte Entwicklung der Natur sowie die Erhaltung von Kulturbiotopen, können in Schutzgebieten umgesetzt werden. Das Projekt beschränkt sich auf Schutzgebiete, in denen der Erhalt der Kulturlandschaften als Schutzziel festgeschrieben ist.

In unserer ausgeräumten Landschaft sind Gebüsche oft die letzten Refugien für Hase, Reh & Co. Wird ihr Lebensraum zerstört?

Das Energieholzprojekt soll nicht dazu führen, dass das letzte Gebüsch genutzt wird. Vielmehr besteht das Ziel, eine entsprechend maßvolle Pflege durchzuführen. Nur durch beständige Landschaftspflege können Gebüsche, Hecken und ihr Artenreichtum gesichert werden – das „Auf den Stock setzen“ ist also sinnvoll, um Hase, Reh und bedrohten Arten das Überleben zu sichern.

Sind Schutzgebiete für Experimente nicht viel zu wertvoll? Auf ihnen sollte kein Nutzungsdruck liegen!

Bei den meisten als Schutzgebiet gesicherten Flächen handelt es sich um Kulturbiotope, die durch menschliche Nutzung entstanden. Diese Lebensräume können nur durch eine Nutzung erhalten werden, die sich am Schutz der Arten orientieren sollte. Das genaue Vorgehen wird im Projekt untersucht.


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Kontakt
Dr. Dierk Conrady
Telefon: 0361 / 555 03-35

Naturstiftung David
Trommsdorffstraße 5
99084 Erfurt

Fax: 0361 / 555 03-39
 Naturstiftung David | Trommsdorffstraße 5 | 99084 Erfurt | Telefon 0361 555 0330 | Fax: 0361 555 0339 aktualisiert am 24.10.2014
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